Ideen und Technik
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Zwei Worte nur, jedoch eine prägnante Vorgabe für das erfolgreiche Firmenkonzept der Holzwerkstätte Kirner im Wiesbadener Teilort Schierstein. Die auf Objekte wie Bank-, Büro- und Ladeneinrichtungen sowie auch private Innenausbauten spezialisierte Schreinerei mit acht Mitarbeitern setzt jene Ideen in der mit einem modernen Maschinenpark ausgestatteten Werkstatt um, mit denen Architekturbüros meist im Vergabewettbewerb um die bessere Lösung gewonnen haben und die jetzt zu realisieren sind |
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Dass seine Arbeiten 'Top' sind hat
sich rumgesprochen, und deswegen 'verkehrt' Schreinermeister Friedbert Kirner
in Banken, Bürohäusern, Hauptverwaltungen von Organisationen oder auch
größeren Werbeagenturen und Boutiquen, um diese mit hochwertigen Möbeln,
Einbauschränken, Wand- und Deckenverkleidungen auszustatten beziehungsweise
einzurichten. Nichts ist von der Stange, keine 08/15-Ausführung, denn meist
gehört die Wertigkeit der Einrichtungen zum Ambiente des Auftraggebers, das
gleichermaßen der Repräsentation dient. |
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Es bedurfte einige ansprechende
Arbeiten, bis Friedbert Kirner seine Verbindungen zu den Architekten
aufgebaut und gefestigt hatte. Zwischenzeitlich reichen die Kontakte bis
nach Düsseldorf und Berlin. Seine tiefgreifenden Erfahrungen als kreativer
Schreinermeister sowie die überzeugende fachliche Kompetenz sind für ihn
immer ein gutes Entree wie letztendlich auch die moderne Maschinenausrüstung
seines Werkstattbetriebes oftmals die Voraussetzung dafür ist, den Auftrag zu
erhalten. So ist er in der Lage, sein handwerkliches Können in rationeller
Weise sowie mit hervorragender Qualitätsarbeit umzusetzen. Stichhaltige
Faktoren also, die meist entscheidend für den Zuschlag sind. |
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Die technische Ausstattung seiner
Werkstatt hat allerdings für den Unternehmer Kirner noch einen weiteren
bedeutenden Aspekt: Sie ist die Grundvoraussetzung dafür, dass er seine
Preiskalkulation wettbewerbsfähig gestalten kann, "weil es nur noch mit
einem modernen Maschinenpark möglich ist, die geforderten Marktpreise zu
realisieren". Deshalb ist von der Zuschnittsäge über die Furnierpresse,
Kantenanleimmaschine, Breitbandschleifmaschine bis zum Bearbeitungszentrum
alles vorhanden, was eine rationelle Bearbeitung der Aufträge möglich macht.
Als jüngste Investition wurde nun in diesem Frühjahr die 20 Jahre alte
Plattensäge gegen eine technisch aktuelle Aufteilanlage ausgetauscht, um das
hohe Zuschnittaufkommen wirkungsvoll zu optimieren. |
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Die Wahl fiel hierbei aus
hauptsächlich zwei Gründen auf das neue Modell 'Sigma 90' des Herstellers
SCM, weil erstens die in die Jahre gekommene alte 'Z 45' ebenfalls von SCM
war und zweitens, weil die 'Optima' eine ideale Zuschnittlänge von 4,50 Meter
hat. Den letzten Anstoß für den Kauf dieser Maschine gab ein Auftrag, der für
die Landeszentralbank in Meiningen auszuführen war. Gefertigt, geliefert und
montiert werden mussten Verkleidungen für schusssichere Trennelemente sowie
sämtliche Türen. Die Verkleidungen wurden überwiegend mit MDF-Platten
ausgeführt, furniert in amerikanischem Nussbaum. Dagegen bestanden die
Türelemente (teilweise auch Füllungstüren mit Glasausschnitten) aus 65 mm
starkem Multiplex, ebenfalls furniert. |
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Die
in der Schreinerei Kirner obligatorische Nachkalkulation ergab für diesen
Auftrag eine reine Zuschnittzeit von insgesamt 415 Stunden mit der 'Z 45'
(Rohzuschnitt sowie Fertigschnitt nach dem Furnieren). In einer
Schattenrechnung mit SCM-Anwendungstechnikern sowie dem Softwarespezialisten
für datengesteuerte Bearbeitungsprogramme (Kuhnle-Holzprogramm) ergab, dass
an einer CNC-gesteuerten Aufteilanlage bei einem automatisierten Ablauf
einschließlich einer Zuschnittoptimierung nur noch rund 30 Prozent des
seitherigen Zeitbedarfs für den gesamten Zuschnitt erforderlich gewesen wäre.
Deswegen
achtete Friedbert Kirner in der Ausstattung seiner neuen 'Sigma 90' neben der
Ausstattung der Maschine mit Spannzangen für den selbsttätigen Platteneinzug
und dem Seitenschieber zum winkligen Andrücken der Platten an den Anschlag
auf einen hohen Automatisierungsgrad. Dazu gehört sowohl die
Zuschnittoptimierung ("ist für mich das Herzstück der Maschine")
als auch die hieraus generierten Daten für den Formatschnitt nach dem
Furnieren über ein Zusatzmodul der belgischen Firma Ardis. Des weiteren noch
ein Etikettendrucker für die Erfassung und den Ausdruck sämtlicher
Bearbeitungsdaten wie Auftrags-, Positions- und laufende Nummer, Zuschnittmaße
für Roh- und Fertigschnitt, Gesamtmaß, Bekantungsseite(n) und Kantenart etc.
Gleicher Stellenwert fällt auch dem Vorritzaggregat zu, da eine erstklassige
Schnittqualität ohne Ausrisse für den Formatschnitt der furnierten Platten unerlässlich
ist. Nachdem bis heute bereits mehrere Objekte über die neue Säge abgewickelt wurden, herrscht übereinstimmender Tenor bei Schreinermeister Kirner und seiner Frau Anita, die für die Verwaltung und damit für das Rechnungswesen der Schreinerei verantwortlich ist, über den hohen Nutzen der modernen Maschine vor: "Ein effizienter Plattenzuschnitt ist das A und O im gesamten Bearbeitungsablauf. Die unersetzliche Zuschnittoptimierung sowie eine hohe Produktionssicherheit haben uns mehr Luft für den Wettbewerbskampf verschafft, damit trotz sinkender Preise das Geschäft auch in finanzieller Hinsicht interessant bleibt". |
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Holzwerkstätte Kirner Schoßbergstraße 1165201 Wiesbaden-Schierstein Telefon (06 11) 9 28 60-0 Fax 9 28 60 14 |
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Verfasser: SCM
GROUP Deutschland GmbH
Holzbearbeitungsmaschinen
72622
Nürtingen, In der Au 14
Telefon
(0 70 22) 92 54-0 Fax 3 36 57